Wenn`s mal nicht läuft

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Wenn`s mal nicht läuft!
 

Wohl jeder, der sein Glück am Schießstand probiert hat, ob Super- oder Mittelmaßschütze kennt das Problem „Wenn`s mal nicht läuft“. Und vielfältig wie die Schützen sind, sind auch ihre Reaktionen. Da gibt es z.B. Schützen/innen, die noch vor dem ersten Schuss um Hilfe, meistens nach „Werner“ schreien, oder auch solche die nach dem ersten Streifen (Tiefschüsse) bemerken, es könnte zu wenig Luft in der Kartusche sein und entnervt zur Sauerstoffflasche greifen. Wiederum gibt es Schützen/innen die nach mehreren Fehlschüssen ( 6er........) laut vor sich hinmurmeln (dank Ohrstöpseln) „es reicht, jetzt mag i nimmer“.

Außerdem gibt’s noch die Gattung der Schützen die den Frust bei der Schießerei am Material (Gewehr, Handschuh oder Zuganlage) auslassen, obwohl die ganz bestimmt nichts dafür können, Zitat eines bekannten Schützen:

„ S´ Glump geht hinterm Gewehr o .“

Dann beschuldigt noch so mancher Schütz nach einem unkontrolliertem 3er , um den Ärger abzulassen, seinen Nachbarn des Tangotanzens. Ferner versteinert sich bei sehr ehrgeizigen Schützenbrüdern und Schwestern die Mine aufs Eisigste wenn die Kugel nicht das gewünschte Ziel erreicht. Bei einigen jüngeren Schützinnen geht das Mundwerk so flott, dass sie nicht

bemerken ob sie gute oder schlechte Treffer anbringen. Die Perfektionisten kämpfen bis zum Umfallen nach dem Motto: „ Nur wer kämpft kann siegen „ und setzen jeden Schuss 2-3x ab ( vor allem im letzten Streifen ). Besonders sportliche Typen verwechseln manchmal das Gewehr mit der Turnstange, (was auch nicht immer klappt). Bei den Superschützen zählt nur die Devise:“ brauchst ja nur die richtige Einstellung, dann läufts!“.

Um solcherlei Übel zu überwinden hat so mancher Schützenmeister das richtige Rezept:

„ Stell dir halt die Aufsicht in der Unterhose vor, schon kannst wieder lachen.“

So versucht jeder auf seine Art Fehlschüsse zu vermeiden bzw. zu verarbeiten.

 
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